Karin Ferrari

Meran 1982 – lebt in Rum und Wien

Karin Ferrari untersucht, wie okkulte und spirituelle Vorstellungen als „Trash Mysticism“ in Popkultur, auf Social Media und anderen digitalen Tummelplätzen weiterleben und neu interpretiert werden. Ihre Arbeiten verbinden Populärkultur, Konsumwelt und subversive Erzählungen, bewegen sich zwischen Fakt und Fiktion und hinterfragen Symbole und Theorien als Ausdruck gesellschaftlicher Sehnsüchte. 2019 beschäftigt sie sich als Artist in Residence mit historischen Druckwerken der Allard Pierson Collection der Universität Amsterdam. Daraus entstand erstmals eine Serie lasergeformter Holzschnitte, in der sie die historische Bildwelt mit digitaler Netzkultur verknüpft.

Werke
Holy Freaks, aus der Serie “Holy Freaks”, 2019Holzschnitt auf Papier (Ed. 2/5), 40 × 28 cm
Als Inspirationsquelle diente Ferrari eine Darstellung aus Ulisse Aldrovandis „Monstrorum Historia“ („Buch der Monster“, 1642). Aldrovandi, ein Wegbereiter der modernen Naturgeschichte, vereinte in seinem Werk naturwissenschaftliche Beobachtung mit mythologischen und künstlerischen Elementen.
Orbis Terrae, aus der Serie “Holy Freaks”, 2019Holzschnitt auf Papier (Ed. 2/5), 40 × 21 cm
Der Holzschnitt bezieht sich auf das 1494 erschienene Hauptwerk von Jan Mombaer, „Rosetum exercitiorum spiritualium et sacrarum meditationum“ („Rosengarten der geistlichen Übungen und heiligen Meditationen“), das sich rasch zu einem Standardwerk der geistlichen Praxis im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit entwickelte.
Trash Mysticism, aus der Serie “Holy Freaks”, 2019Holzschnitt auf Papier (Ed. 2/5), 80 × 55 cm
Die Starbucks-Gründer wählten 1971 eine Sirene als Logo. Die mythologische Meerjungfrau, die Seefahrer mit ihrem Gesang verführt, sollte die verlockende Wirkung des Kaffees symbolisieren. Heute ist Starbucks die größte Kaffeehauskette der Welt.
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