Helmut Schober

Innsbruck 1947 – 2024 Mailand

Als Performancekünstler erlangte Helmut Schober in den 1970er Jahren internationale Bekanntheit und nahm 1977 und 1987 an der documenta in Kassel sowie 1978 an der Biennale in Venedig teil. In seinen Performances verband er den eigenen Körper mit skulpturalen Objekten, um Raum- und Zeitkonzepte auszuloten. Ab den frühen 1980er Jahren wandte sich Schober der Malerei zu, die Zeichnung begleitete sein Werk dabei stets als „Doppelgänger“. Er entwickelte eine eigene Technik, bei der er nahezu ungebundene Graphitpigmente in reliefartigen Schichten auftrug. Ab den 1990er Jahren verwendete er zusätzlich die Primärfarben Rot, Gelb und Blau, um ein in den Raum strahlendes Licht zu erzeugen, das über die Bildfläche hinaus wirkt.

Werke
Das All ist leer?, 2003Acryl auf Leinwand, 150 × 150 cm
Aus dem Schwarzstrom, 1987Aquatinta auf Blüten (Ed. 5/6), 63 × 50 cm
Suche nach dem Zwilling, 1987Aquatinta auf Blüten (Ed. 6/6), 65 × 44 cm
Keine Abbildung verfügbar
Suche nach dem Zwilling, 1987Aquatinta auf Blüten, 44 × 66 cm
Zweigeher , 1987Aquatinta auf Blüten (Ed. 6/6), 66 × 44 cm
Der Falke (Horus Magnifiens), 1988Graphit auf Leinwand, 120 × 80 cm
Öffnungszeiten

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