Claudia Hirtl
Wörgl 1954 – lebt in Wien
Claudia Hirtls einzigartige malerische Formensprache entwickelt sich aus der intensiven Auseinandersetzung mit Philosophie und japanischer Sprache. Die Meisterschülerin von Wolfgang Hollegha an der Akademie der bildenden Künste in Wien zieht es in den 1980er Jahren nach Japan, wo sie mehrere Jahre lebt und arbeitet. Japanische Schriftzeichen (Kanjis) werden von der Künstlerin dekonstruiert und in einander überlagernden Farbschichten auf die Leinwand gebracht. Ihre großformatigen, in Eitempera und leuchtenden Pigmenten ausgeführten Malereien oszillieren zwischen westlicher Abstraktion und asiatischer Zeichensprache.
Werke
Ohne Titel oder Mond - klar, 2001Tempera auf Leinwand