Anton Christian

Innsbruck 1940 – lebt in Natters

Eine eindringliche Bildsprache, die das Hässliche nicht ausspart, sondern als wesentlichen Teil menschlicher Erfahrung begreift, prägt das Werk von Anton Christian. In den frühen 1970er Jahren experimentiert er in London zunächst mit organischen Materialien – er bemalt Schweinsköpfe und dokumentiert den Zerfall von Tierkadavern in verschiedenen Flüssigkeiten –, bevor Malerei und Zeichnung zu seinen zentralen Medien werden. Christian versteht sich als Chronist des Lebens, der individuelle und kollektive Erfahrungen in seinen Werken vereint und die dunklen Seiten der Existenz, das Archaische sowie Themen wie Krieg und Vertreibung beleuchtet. Häufig greift er auf Symbole, Allegorien und literarische Bezüge zurück – zahlreiche Arbeiten sind von Schriftzeichen durchzogen, die wie flüchtige Gedankenspuren nur fragmentarisch lesbar bleiben.

Werke
Figurenkomposition, 1966Öl auf Leinwand, 130 × 100 cm
Figurenkomposition, 1966Öl auf Leinwand, 130 × 100 cm
Monster im Raum, 1970Öl auf Leinwand, 160 × 110 cm
Heldenallee, 1976Mischtechnik, 50 × 70 cm
Schwarze und weiße Milch (Hommage an Paul Celan), 1982Mischtechnik auf Papier, 60 × 87 cm
Im Winter, 1984Mischtechnik auf Papier, 106 × 78 cm
Baummensch, 1986Mischtechnik auf Karton, 106 × 77 cm
Öffnungszeiten

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