[{"data":1,"prerenderedAt":17},["ShallowReactive",2],{"$fJWefe9L0hu6trzmLCWi9h67izicdzZaegbO6IaJN6yU":3},[4],{"id":5,"slug":6,"type":7,"link":8,"title":9,"acf":11,"blocks":16},3236,"dorit-margreiter-choy-mirror-maze-2019","details","https://service.kunstbruecke.at/details/dorit-margreiter-choy-mirror-maze-2019/",{"rendered":10},"Dorit Margreiter Choy – Mirror Maze, 2019",{"title":12,"year":13,"wysiwyg":14,"meta":15},"Mirror Maze","2019","\u003Cp>\u003Cem>2-Kanal-Videoinstallation, Loop\u003C/em>\u003Cbr />\n\u003Cem>Courtesy Studio Dorit Margreiter Choy, Charim Galerie, Wien\u003C/em>\u003Cbr />\n\u003Cem>Sammlung mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien\u003C/em>\u003C/p>\n\u003Cp>\u003Cem>Mirror Maze\u003C/em> (Spiegellabyrinth) ist eine 2-Kanal-Videoinstallation, die im historischen Spiegelkabinett „Calypso“ im Wiener Prater entstanden ist. In der labyrinthischen Architektur aus Glas und Spiegeln werden Blick und Körperwahrnehmung fragmentiert, verzerrt und vervielfacht, sodass Figuren und Raum nur noch in Überlagerungen und Ausschnitten fassbar werden. Spiegelkabinette, die seit dem 19. Jahrhundert zu den klassischen Attraktionen von Jahrmärkten und Vergnügungsparks zählen, erzeugen eine gezielte Desorientierung, in der vertraute Raumkoordinaten außer Kraft gesetzt sind und der eigene Körper gleichzeitig als physische Präsenz, Spiegelbild und Projektion erscheint. Vor diesem Hintergrund lässt sich \u003Cem>Mirror Maze\u003C/em> als filmische Untersuchung von Wahrnehmung und Orientierung lesen. Margreiter Choy überführt das Setting des Prater-Spiegelkabinetts in eine präzise Versuchsanordnung, in der sie sowohl die Differenz zwischen physischer und visueller Orientierung als auch das Verhältnis von materieller Architektur und imaginärem Bildraum erkundet. So wird erfahrbar, wie eng unsere Vorstellungen von Raum und Selbst an solche Bildordnungen gebunden sind.\u003C/p>\n","",[],1777643794624]